Dez 5 2017

Unkrautbeseitigung 2017: So geht’s!

Für Gartenfreunde ist die Unkrautbeseitigung ein leidiges Thema. Denn leider kommt Unkraut im Garten gerne wieder und eine einmalige Anwendung reicht nicht aus.

Unkrautbeseitigung 2017

Sie möchten Unkraut, Wildwuchs oder Moos bequem und effektiv entfernen ohne dabei die Umwelt zu belasten?

Dann haben wir wertvolle Tipps für Sie.

 

 

Was ist eigentlich Unkraut?

Als Unkräuter oder Wildkraut bezeichnet man Pflanzen, die im Gegensatz zu Nutz- und Zierpflanzen, spontan und ohne menschliches Zutun wachsen.

Was ist eigentlich UnkrautDie Zuordnung ist nicht immer ganz einfach. So gilt Löwenzahl häufig als Unkraut, kann aber als Futter z. B. für Kaninchen auch nützlich sein. Gerade Familien mit Kindern finden Löwenzahn auf dem Rasen sogar hübsch und haben Freude an der lustigen Pusteblume. Darüber hinaus finden sich viele Wildkräuter auch in leckeren Salaten wider und sind sehr gesund.

Was also als Unkräuter oder Wildkräuter im heimischen Garten angesehen wird, ist immer individuell.

 

Unkraut – was verrät es uns?

Ob oder wie viele Wildkräuter in Ihrem Garten wachsen bestimmt der Boden und ist beispielsweise abhängig vom Nährstoffgehalt, dem pH-Wert oder davon, ob die Erde zu feucht oder zu trocken ist. Somit kann Ihnen Unkraut viel über Ihren Boden verraten und sollte ggf. vor der Unkrautbeseitigung näher betrachtet werden.

Unkraut was verrät es uns

Sie haben einen Rasen?

Dann ist Löwenzahn vermutlich ein häufiger Gast bei Ihnen. Löwenzahn wie auch Disteln siedeln sich besonders gerne auf einem nährstoffreichen Boden an.

Das verrät Ihnen: Hier kann man sich den Dünger getrost sparen. Anders als beim Klee. Er gibt Ihnen einen deutlichen Hinweis darauf, dass Ihrem Boden wertvolle Nährstoffe fehlen. Das heißt für Sie, unbedingt mit dem richtigen Dünger nachhelfen. Haben Sie hingegen Moos oder eine der zahlreichen Wegerich-Arten im Garten, sollten Sie den pH-Wert von Ihrem Boden senken, um Unkräuter dauerhaft zu entfernen – beispielsweise durch kalken.

Zu guter Letzt: Butterblumen sagen uns, dass der Boden zu feucht ist und trockengelegt werden sollte.

Warum ist die Beseitigung von Unkraut überhaupt sinnvoll?

Wenn Sie viel Liebe und Sorgfalt in Ihre Gartenpflege gesetzt haben und nun endlich die Pflanzen in voller Pracht blühen, dann sprießt leider auch der Wildwuchs gerne aus der Erde. Aber warum muss es oder sollte es eigentlich bekämpft werden?

Ganz einfach! Es konkurriert mit Ihren Stauden und Blumen um Wasser, Licht und Nährstoffe und bremst deren Wachstum. Im schlimmsten Fall bereitet sich das Unkraut in Ihrem Garten schließlich soweit aus, dass Ihre Pflanzen eingehen.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Unkraut:

Gegen Unkraut auf dem Rasen empfiehlt sich regelmäßiges Mähen bevor es entsteht. Blühen die Wildkräuter auf Ihrer Grünfläche schon in voller Pracht, sollten Sie auf häufiges Mähen verzichten, denn damit verteilen Sie die Samen auf Ihrem Rasen.

Hier sollten Sie erst sorgfältig jäten.

Auf Terrassen oder Gartenwegen hilft regelmäßiges Fegen. Für Ihr Blumen- oder Gemüsebeet können Sie Unkrautvlies oder Rindenmulch einsetzen oder Rahmen Sie Ihr Beet mit Steinen oder Holz ein.

Das schützt!

Die gängigsten Verfahren zur Unkrautbeseitigung:

Unkraut vergeht nicht – Das Sprichwort sagt es schon! Von alleine wir das Unkraut nicht verschwinden, aber es gibt effektive Mittel zur Bekämpfung von Unkraut und Wildkräutern auf großen und kleinen Flächen gibt es unterschiedliche Methoden.

Verfahren zur UnkrautbeseitigungLernen Sie hier einige genauer kennen:

Mechanisch: Jäten und Co

Zur Bekämpfung von Moos und Unkraut auf gepflasterten Flächen und in Fugen eignen sich am besten sogenannte Drahtfugenbürsten oder Kehrmaschinen. Die Geräte sind an einer Art Stil befestigt – und damit eine rückenfreundliche Methode. Dieses Verfahren ist empfehlenswert für kleinere Fläche oder Pflasterstein.

Achtung: Die Stahlbürsten dürfen nicht für empfindlichen Natursteine oder versiegelte Oberflächen eingesetzt werden.

Thermisch: Heißwasser

Die meisten Eiweiße denaturieren bei einer Temperatur über 40 Grad. Das heißt, dass Zelleiweiß gerinnt und die Pflanze wird zerstört. Auch Samen auf dem Boden sind nach dem Kontakt mit der Hitze zu 90% nicht mehr keimfähig. Diese Lösung wird mit Heißwasser, genauer Dampf, umgesetzt. Der Vorteil: Die Heißwasser-Methode ist die einzige, die ohne Chemie auch die Wurzeln zerstört. Mit ca. 4 bis 6 Behandlungen pro Jahr müssen Sie rechnen.

Die passenden Handgeräte, guten Service und Tipps erhalten Sie übrigens bei bekannten Garten-Markenherstellern oder im Baumarkt.

Thermisch: Infrarottechnologie

Ein Gasbrenner erzeugt intensive Infrarot-Wärme-Strahlung und zerstört durch die hohe Temperatur gezielt das Gewebe von Unkraut und Samen. Die Pflanzen welken nach kurzer Zeit und gehen ein.

Diese Methode ist einfach in der Handhabung und ideal für kleine Flächen.

Chemisch: Unkrautvernichter

Chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung bzw. Unkrautvernichter sind eine häufig genutzte Methode.

Kein Wunder, denn sie sind einfach in der Anwendung  und wirken extrem schnell. Gut zu wissen: Die heutigen chemischen Mittel stellen keine Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Trotzdem sollten sie nicht zu schnell zum Einsatz kommen. Versuchen Sie es doch erst einmal mit Hausmitteln wie Salz. Es ist eine wirksame und natürliche Alternative zur Unkrautbeseitigung.

So geht’s: Geben Sie in einen Liter Wasser so viel Salz hinein, bis es sich nicht mehr auflöst. Das Salzwasser erhitzen und dann über das Unkraut gießen.

Fazit:

Ein Blumenbeet oder ein gepflegter Rasen machen Hobbygärtnern große Freude. Solange bis sich das lästige Unkraut breit macht.

Umweltschonende Art Unkrautbeseitigung

Bildquelle: www.gloriagarten.de

Ob Moos zwischen den Bodenplatten, Löwenzahn auf der Wiese oder Efeu über dem schönen Beet: Die lästige Gartenarbeit – wie Unkraut jäten – macht weniger Spaß. Noch dazu ist sie oft schmerzhaft für Knie und Rücken. Das muss zum Glück nicht sein. Viele Garten-Markenhersteller bieten unterschiedliche Verfahren zur Unkrautbeseitigung an, die das Bekämpfen der lästigen Wildkräuter deutlich vereinfachen. Auch Hausmittel wie Salz sind auf jeden Fall einen Versuch wert.

Finden Sie für sich heraus, welche Methode sich für Ihren Garten oder Ihren Rasen am besten eignet.

Viel Vergnügen bei der Gartenarbeit!

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